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Kulturhauptstadt Ruhrgebiet

Herzlich willkommen, Europa!
Wir im Ruhrgebiet sind vorbereitet, und wenn nicht,
dann wird improvisiert. Kulturhauptstadt. Schöne Sache. Wissen Sie, was Sie
erwartet? Macht nichts, wir sind uns auch nicht ganz sicher. Damit Sie aber nicht so
völlig ahnungslos hierherkommen, wollen wir mal vorab ein paar Dinge erklären und
klarstellen.
Wir Einheimischen stehen bisweilen auf unseren Eisenbahnbrücken, schauen auf die
halbherzigen Skylines unserer zusammenwuchernden Gemeinden und denken: Boah!
Schön is dat nich.
Wir im Ruhrgebiet laden Auswärtige gern ein, zu uns zu kommen, um ihren Begriff
von Schönheit zu erweitern. Eine mittelalterliche Garnisonsstadt mit Stadtmauer,
Fachwerkhäusern und Fürstenresidenzen schön finden, das kann jeder. Aber auf dem
Gasometer in Oberhausen stehen, sich umgucken und sagen: Wat ’ne geile Gegend!,
das muss man wollen.
Was wird am Ruhrgebiet am meisten überschätzt? Das viele Grün! Wir können es
nicht mehr hören, wenn die Zugereisten sagen: Ich hätte nie gedacht, dass es hier so
viele Bäume gibt! Ja, stellt euch vor, wir haben sogar fließend Wasser!
Aber »Gegend«, von der wir bei uns nebenbei bemerkt gar nicht so viel haben, ist
auch nicht so wichtig. Das Wichtige sind immer die Leute.
Was sind wir für ein Menschenschlag im Ruhrgebiet? Nun, man sagt uns nach, wir
seien nicht besonders höflich, dafür aber sehr direkt. Das heißt, man kommt mit uns
ins Gespräch, ob man will oder nicht.
Wir befleißigen uns dabei einer sehr kräftigen, derben Sprache. Eine Begrüßung wie
»Ey, Jupp, du altes Arschloch!« wird vom Angesprochenen nicht zwingend als
Beleidigung empfunden. Im Gegenteil: Trifft man diesen Jupp ein paar Tage später
wieder und sagt nur: »Hallo, Jupp!«, kann es sein, dass er zurückstänkert: »Wat is
denn mit dir los? Bin ich dir kein Arschloch mehr wert, Herr Graf?«
Wir helfen gern weiter, wenn Sie sich nicht zurechtfinden. Fragen Sie nach dem Weg,
müssen Sie mit der Antwort rechnen: »Wat willze denn da? Hömma, ich war da ma.
Da war scheiße. Da willz du gar nich hin! Ich sach dir getz ma, wo du hinwillz!«
Nehmen Sie solche Ratschläge dankend an. Ist wirklich besser, glauben Sie mir.
Wenn Sie in unserer Gegend unterwegs sind, werden Sie feststellen, dass Sie hier
weder verhungern noch verdursten müssen. Immer wieder kommen Sie an gut
ausgestatteten Versorgungsstützpunkten vorbei, die elementare
Grundnahrungsmittel (Kartoffelchips, Flaschenbier, Bonbons, die hier aber
»Klümpchen« heißen) auch jenseits der üblichen Ladenöffnungszeiten bereithalten.
Wir nennen diese Stützpunkte »Bude«, was die Kurzform von »Selterbude« darstellt.
Beim Wohnungswechsel innerhalb des Ruhrgebietes achten echte Kenner weniger
auf die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr als vielmehr auf die
Entfernung zur nächsten Bude.
Ich selbst wohnte mal neben einer Bude, an der erwarteten mich täglich von morgens
sieben bis abends um zweiundzwanzig Uhr etwa zwanzig nackte Frauen, um mir Bier,
Chips oder Zeitungen zu verkaufen. Na gut, wirklich verkauft hat nur eine, und die
war auch nicht nackt, aber in den Budenfenstern um sie herum hingen allerlei
gynäkologische Fachmagazine, bei denen die neuralgischen Bereiche mit schlecht
sitzenden weißen Zetteln verdeckt waren. Ich gebe zu, einmal habe ich so ein
Druckwerk erstanden. Natürlich nur, um zu sehen, wie tief andere, die sich so was
regelmäßig kaufen, schon gesunken sind. Eine leicht aufgedunsene, von vierzig
Brüsten umgebene Blondine schob mir das Magazin, mit dem Titelbild nach unten,
über den Tresen und sagte voller Verständnis: »Kommen auch wieder bessere
Zeiten!«
Aber das muss Sie gar nicht interessieren, schließlich haben Sie, wenn Sie bei uns
unterwegs sind, einen geschmackvollen Reiseführer in der Hand und nicht solchen
Schweinkram. Für Sie ist vor allem wichtig zu wissen, woran man eine
vertrauenswürdige Bude erkennt: am Langnese-Fähnchen, an einer sachlichen
Werbung für eine lokale Biersorte sowie einem mit Edding geschriebenen Schild:
»Bitte hier klingeln!« Gerne auch mit einem Pfeil, der ins Nichts statt auf eine Klingel
weist. Dann beugen Sie sich einfach zum Budenfenster hinein und brüllen: »Ey!
Kundschaft!«
Nicht wenige Buden werden betrieben von Menschen mit Migrationshintergrund,
schließlich ist das Ruhrgebiet immer ein Schmelztiegel unterschiedlichster
Nationalitäten gewesen. Der herrschenden Meinung nach stammen wir ja alle von
polnischen Püttadeligen ab. Um das zu ironisieren, stellte sich mein Vater meiner
Mutter seinerzeit als »Goosenowski« vor.
Eine Gegend lernt man immer besonders gut kennen, wenn man sich kulinarisch auf
sie einlässt. Wir Einheimischen sind da alle weitgehend ähnlich sozialisiert worden.
Richtig essen lernte man bei uns inne Gegend bei Omma und Oppa. Ob man dazu
Messer und Gabel benutzt, ist zweitrangig. Auch ist es durchaus nicht verpönt, den
Ellenbogen auf dem Tisch zu platzieren und die freie Hand locker über die Kante
baumeln zu lassen. Ist ja auch sehr bequem.
Wichtig ist, was gegessen wird. Schlimm war es, wenn die Rudimente bäuerlicher
Ernährungsgewohnheiten sich Bahn brachen und ein großer Topf mit Erbsen,
Graupen, Linsen, weißen Bohnen oder, im Extremfall, Stielmus auf dem Herd vor
sich hin köchelte. Der Gestank zog durch die ganze Wohnung, das ganze Haus. Es
gibt Häuser, die sind abgerissen worden, weil man den Odem zehntausendfach
verkochten Blumenkohls nicht aus den Wänden hatte bringen können.
Natürlich gibt es auch bei uns heute die ganz moderne Küche mit Lachspüree »an«
irgendeinem Schaum »nebst« gebackenem Sashimi vom Thunfischfilet. Doch liebt
man es traditioneller, kommt man an Fleisch nicht vorbei. Hier, wo man nach der
Arbeit eine Art von Kohldampf hatte, die man sich anderswo nicht vorstellen kann,
stieß das Konzept fleischloser Ernährung immer auf Unverständnis. Als ich mit Mitte
zwanzig mit meiner damaligen Freundin Omma besuchte und diese im Vorfeld
versprach, für uns zu kochen, gab ich zu bedenken, die Dame sei Vegetarierin, esse
also kein Fleisch. Darauf Omma: »Na gut, dann mach ich Hühnchen!«
Auch dem Genuss alkoholischer Getränke sind wir nicht prinzipiell abgeneigt. Nur
reichlich muss es sein. Die Flüssigkeit darf auch gern ein paar Umdrehungen haben.
Was der Markt nicht hergibt, stellen wir selbst her. Vor allem in den
Schrebergartenanlagen gibt es nach wie vor Interessantes aus dem Hause
»Eigenbrau«, nicht zuletzt jenes Gesöff, welches mir vor ein paar Jahren in der
Kleingartenanlage Engelsburg e.V. in Stahlhausen kredenzt wurde. Ein eher
grobschlächtiger Gartennachbar meiner Eltern kam im Laufe eines zwanglosen
Beisammenseins auf mich zu und sagte: »Samma, du hass doch studiert, ne?«
»Allerdings.«
»Dann trink ma dat hier, dat macht ’n Mann aus dir!«
Mit diesen Worten stellte er eine Colaflasche vor mich hin, die bis zum Hals mit
etwas gefüllt war, das aussah wie der Himmel über dem Krupp-Gelände an einem
wolkenlosen, strahlenden Tag: sehr hellblau. Ich fragte, wie man das Zeug nenne,
und der Nachbar sagte: »Dat? Dat is Wodka Wick-Blau.«
»Entschuldigung«, gab ich zurück. »Ich habe Wodka Wick-Blau verstanden.«
»Genau darum gehdet, Junge.«
Wodka Wick-Blau wird folgendermaßen hergestellt: Man leere eine Ein-Liter-Flasche
Cola, Fanta, Sprite, Lift oder sonst was, spüle sie gründlich aus, kippe 0,7 Liter
Wodka hinein und gebe eine Tüte Wick-Blau-Hustenbonbons hinzu. Das Ganze lasse
man ein paar Stunden stehen und schüttele es von Zeit zu Zeit gut durch – fertig!
Wie das schmeckt? Nun, schmecken ist hier sekundär. Und zunächst passiert auch
mal gar nichts. Das erste Pinnchen rauscht in den Magen, und man hat den Eindruck,
man muss nie wieder husten. Beim zweiten Pinnchen kommen einem erste Zweifel,
und nach dem dritten sieht man plötzlich die Tierchen im Rasen ganz groß, obwohl
man sich gar nicht erinnern kann, umgefallen zu sein.
Das mit Abstand wichtigste Thema ist bei uns natürlich der Fußball, auch wenn man
dazu nicht mehr die »Glückaufkampfbahn«, das Stadion »Rote Erde« oder Bauer
Dieckmanns Wiese besuchen muss, sondern eine »Arena« oder einen »Park«,
benannt nach Biermarken, Versicherungsunternehmen oder Stromkonzernen.
Dennoch: Fußball ist uns praktisch ins Genom übergegangen, das heißt, unsere
Doppelhelix besteht schon lange nicht mehr aus Aminosäuresequenzen, sondern aus
echtem Leder – beziehungsweise Polyurethan.
Dabei gilt es aber, mit dem einen oder anderen Klischee aufzuräumen. Zum Beispiel
mit jenem, die Fans bei uns wollten gar keinen schönen Fußball sehen, sondern nur
eine elende grasfressende Klopperei. In dieser Angelegenheit möchte ich Deutschland
und Europa von hier aus ein energisches NEIN! entgegenbrüllen. Auch wir wollen
schönen Fußball sehen! Wir lieben und wir fordern das gepflegte Kurzpassspiel,
traumhaft sichere Kombinationen, bei denen der überforderte Gegner nur noch mit
dem Kopf schüttelt. Wir verzehren uns nach Lupfern, Beinschüssen und eleganten
Dribblings, nach No-look-Pässen aus dem Fußgelenk, nach Hackentricks
brasilianischer Prägung! Auch wir stöhnen auf vor Begeisterung, wenn unser
Mittelfeldregisseur den Ball mit der Brust stoppt, ihn mit dem Knie über den
verdutzten Gegner hebt und die Pocke gleich volley in den Winkel jagt! Wir
applaudieren, wenn unser Stürmer einen genialen Pass über vierzig Meter mit dem
Fuß ansaugt, ohne dass der Ball auch nur fünf Zentimeter vom Schuh springt!
Klar ist auch: Wenn das mit dem Zauberfußball nicht hinhaut, weil der Gegner besser
ist, das Gras zu hoch oder das Wetter zu schlecht, dann wollen wir, dass die Wiese
brennt, dass die Jungs sich den Arsch aufreißen, keinen Ball verloren geben und so
lange rennen, bis sie unters Sauerstoffzelt müssen, denn sie werden verdammt gut
dafür bezahlt, aber: Das liegt ausnahmsweise mal nicht daran, dass unsere Oppas im
Bergbau oder im Stahl gearbeitet haben! Denn das will auch der Fan in
Braunschweig, Bremen oder Berlin, in Freiburg, Frankfurt oder Fischbach, in
Düsseldorf, Dresden oder Darmstadt! Auch im Ruhrgebiet heißt es Fußball spielen!
Sollte der ansonsten reibungslos funktionierende (hüstel) öffentliche
Personennahverkehr Sie doch mal im Stich lassen, können Sie zu Fuß gehen oder sich
auch mal ein Taxi gönnen. Wir haben Taxifahrer, die es mit den Fritze Flinks aus der
politischen Hauptstadt allemal aufnehmen können. Ich geriet mal an einen, der sich
richtig Sorgen um mich machte: ein vierschrötiger Mittfünfziger mit interessanten
Mondkratern im Mare Crisium seines fleischigen Gesichtes. Ich hatte einigermaßen
was weggebechert in den letzten Stunden und jetzt folgerichtig Hunger. Also bat ich
den Mann, noch schnell bei der amerikanischen Hackfleischbrötchenschmiede am
Hauptbahnhof haltzumachen.
»Nee, mach ich nich!«
»Wie meinen?«
Schweigen.
»Klar, wenne wills, marich dat, aber überleech doch mal! Du biss blau und du biss
müde. Dat Erste weiße schon, dat Zweite wird klar, sobald du dein Bett siehs. Da
brauchse doch nix mehr inne Backen! Und schon gar nich diesen Drecksfraß! Denk
doch mal nach!«
Natürlich hatte er recht. Man muss Glück haben, an ein solches Exemplar zu geraten,
aber sie sind immer noch da draußen, diese Spezialisten.
Egal, wie Sie hier unterwegs sind, die gängigen Sehenswürdigkeiten sollten Sie sich
nicht entgehen lassen. Wir können voller Überzeugung sagen, dass Sie so etwas
woanders so nicht geboten kriegen. Sie wissen nicht, was imposant umbauter Raum
ist, wenn Sie die Bochumer Jahrhunderthalle nicht gesehen haben. Planen Sie getrost
einen ganzen Tag für das Gelände von Zeche und Kokerei Zollverein ein, das von der
Fläche her manchen Kleinstaat locker in die Tasche steckt. Besuchen Sie das neu
eröffnete Ruhrmuseum dortselbst. Lassen Sie die Jugendstil-Zeche (kein Witz!)
Zollern in Dortmund nicht aus, und stellen Sie sich auf den verbliebenen Hochofen
der Hattinger Henrichshütte, wo ich mich selbst manchmal staunend umschaue und
denke: Kär, wat ham wir früher malocht!
Und wenn Sie jetzt sagen: Das sind doch alles Klischees, dann sage ich: Jawoll! Es
geht darum, als Einheimischer ein entspanntes Verhältnis zu diesen Klischees zu
entwickeln. Ich persönlich reise mittlerweile durchs Land und sage jedem, der es
nicht hören will: »Ja, das stimmt alles. Wir leben wirklich unter Tage. Die Häuser
oben sind nur Attrappen. Wir kommen praktisch nur für so quasireligiöse
Zusammenkünfte wie meine Lesungen an die Oberfläche. Unsere Kinder kommen
wirklich mit der Grubenlampe an der Stirn zur Welt. Und wir haben natürlich alle
noch einen alten Förderkorb in der Küche, da wird morgens die Familie
hineingetrieben, dann geht es in einem Affentempo auf tausend Meter Tiefe, und
dann wird zum Frühstück an der leckeren Kohle geschleckt!«
»Stopp!«, rufen dann die Bedenkenträger. »Ist es nicht total peinlich, sich immer
noch auf dieses überkommene Malochertum zu berufen?«
Gegenfrage: Ist es nicht viel peinlicher, sich selbst immer noch zu Blasmusik auf den
Arsch und auf die Schuhe zu hauen, obwohl man auch seit hundert Jahren keine Kuh
mehr auf die Alm getrieben hat?
Das Ruhrgebiet hat sich, im wahrsten Sinne des Wortes, das Recht erarbeitet, sich
hemmungslos zu stilisieren und sich zu dem zu bekennen, was es einzigartig macht,
nämlich eben die Arbeit. Zumindest die von früher.
Und wenn ihr dann alle wieder weg seid, dann stellen wir uns auf unsere
Eisenbahnbrücken, schauen auf unsere Städte, freuen uns darüber, wie schön das
Leben mit Abitur sein kann, und denken: »Nä, schön is dat nich. Abba meins!«
Oder wie es mein Oppa auszudrücken pflegte: »Ach, woanders is auch scheiße!«

Frank Goosen
 
          
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Das Ärgern hab ich eigentlich aus meinem Programm
gestrichen, ebenso das Verwundern über meine Mitmenschen!!!
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Gott hat den Menschen erschaffen weil er vom Affen
enttäuscht war, daraufhin hat er auf weitere Experimente
verzichtet!!!
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Diplomatie ist die Kunst das auszudrücken,
was man gar nicht denkt!!!
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Offen gestanden macht uns der Kühlschrank dick!!!
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Teamwork heißt, daß alle teamen und einer workt!!!
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Nicht alles was zwei Backen hat, ist ein Gesicht!!!
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Lieber Gott , bitte mach, daß die Vitamine aus dem Gemüse
in den Vanillepudding kommen!!!
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Ordnung ist, wenn man sofort weiss, wo man gar nicht
erst zu suchen braucht!!!
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Liebe ist ein Geschenk,Freundschaft ein Verdienst!!!
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Wenn jeder vor seiner Tür fegt,
werden wieder mehr Besen verkauft!!!
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Jeder weiss alles , aber keiner Bescheid!!!
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Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter,
in dem er nichts davon hat?!!!
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Können Bienen rückwärts fliegen!!!
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Nichts regt die Leute so auf wie Dinge,
die sie nichts angehen!!!
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Warum kriegt man Falten im Gesicht ,
Obwohl am Po genug Platz ist?!!!
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Es ist bedenklich, daß vielen das Denken vergeht,
sobald man ihnen zu denken gibt!!!
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Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem
der Kragen platzt!!!
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Wie lang eine Minute sein kann, hängt davon ab,
auf welcher seiter der Toilettentür du dich befindest!!!
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Behandle deine Kinder gut, sie suchen später dein
Altenheim aus!!!
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Kühe geben keine Milch- wir nehmen sie ihnen weg!!!
                
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Gedichte und Zitate von Heinz Erhardt

Ferien auf dem Lande

Ich kam mit einem Auto an und Koffern,
sechs bis sieben.
Der Motor ging total entzwei, so mußt zuletzt ich schieben. Ich wohn in einem Bauernhaus,
die Milch ist frisch und sahnig.
Die Störchin auf dem Scheunendach,
sie schäkert mit dem Kranich.
Die Kuh macht "muh" - der Ochse auch,
sind schwer zu unterscheiden,
erst wenn man melken will, merkt man den
Unterschied der beiden.
Die Bauersfrau ist jung und schön,
ich bin bei ihr der Kranich.
Ein Ochse ist ihr Herr Gemahl-

zurück fahr mit der Bahn ich!!

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Das Schlimme an manchen Rednern ist,
dass sie oft nicht sagen, wovon sie sprechen..//--------------------------------------------------------------------------------


Ritter Fips und sein anderes Ende:
Es stand auf seines Schlosses Brüstung
der Ritter Fips in voller Rüstung.Da hörte er von unten Krach
und sprach zu sich: "Ich schau mal nach !"
und lehnte sich in voller Rüstung
weit über die erwähnte Brüstung.Hierbei verlor er alsobald
zuerst den Helm und dann den Halt,
wonach - verfolgend stur sein Ziel -
er pausenlos bis unten fiel.
Und hier verlor er durch sein Streben
als letztes nun auch noch das Leben,
an dem er ganz besonders hing - - - !

Der Blechschaden war nur gering ..

Falls fallend Du vom Dach verschwandest,
so brems, bevor Du unten landest------------------------------------------------------------------------------
Ich bin ein richtiger Pechpilz, niemals fällt
mir auch nur das kleinste Schwein in den Schoß..------------------------------------------------------------------------------


Die Made
Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.Eines Morgens sprach die Made:
"Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl !
Halt, noch eins ! Denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa !"
Also sprach sie und entwich.-
Made junior aber schlich
hinterdrein; und das war schlecht !
Denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine
fade
Made
ohne Gnade.
Schade
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Das schönste am Sonntag ist der Freitagabend..-------------------------------------------------------------------------

Die Nächstenliebe leugnet keiner,
doch ist sie oft nur leerer Wahn,
das merkst am besten du in einer
stark überfüllten Straßenbahn.
Du wirst geschoben und musst schieben,
der Strom der Menge reißt dich mit.
Wie kannst du da den nächsten lieben,
wenn er dir auf die Füße tritt? !
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Falten sind Haltestellen der Gesichtszüge...
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44 Beine rasen durch die Gegend ohne Ziel
und weil sie so "rasen" müssen,
nennt man das ein "Rasenspiel.Rechts und links stehen zwei Gestelle,
je ein Spieler steht davor.
Hält den Ball er, ist ein Held er,
hält er nicht, schreit man:
" Du Toooooor!!!"

Fußball spielt man meistens immer,
mit der unteren Figur.
Mit dem Kopf, obwohl erlaubt ist,
spielt man ihn ganz selten nur!!!





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Autofahren macht Spaß. Essen macht Spaß. Am meisten Spaß macht Essen im Auto. Deswegen besitze ich diese erhöhte Affinität zu Drive-in-Schaltern, speziell in meinem Lieblings-Fast-Food-Restaurant.Das Vergnügen an der Self-Service-Version des Essens auf Rädern wird allerdings erheblich durch die Qualität der Gegensprechanlage gemindert.Ich bin der Überzeugung, daß sie ihren Namen deshalb bekommen hat, weil sie völlig gegen das Sprechen ausgelegt ist"Hiere Bechelun hippe," knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen - der übrigens ein lebender Beweis für die Haltbarkeit von Vorkriegsware ist.Heiliger McDonald ! Investment wäre hier angebracht. Als erfahrener Drive-In'er weiß ich allerdings, daß der Herr am anderen Ende des Dosentelefons sich gerade nach meiner Bestellung erkundigt hat. Ich eröffne das Spiel klassisch mit einer Gegenfrage:

"Haben Sie etwas vom Huhn ?"

Aus der Gegensprechanlage tönt ein schwer verständliches Wort, daß allerdings eindeutig mit "en" endet. Deshalb antworte ich:

"Gute Idee, junger Freund, aber zunächst möchte ich etwas essen." Etwas lauter tönt es zurück!

" TSCHIKKEN !"

"Ach so, Sie meinen Chicken. Nö, lieber doch nicht. Haben Sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen ?"

"Hamburger ?", fragt mein unsichtbarer Gegenüber zurück.Wahrheitsgemäß erwidere ich: "Nein, ich bin Einheimischer. Aber wieso ist das so wichtig für meine Bestellung ?"

"WOLLEN SIE EINEN H-A-M-B-U-R-G-E-R !?"

"Jetzt beruhigen Sie sich mal. Ja ich nehme einen."

"Schieß"

"Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, so daß ich denke, ich kann es erneut riskieren."

"OB SIE KÄÄSE ZUM HAMBURGER MÖCHTEN!?"

"Netter Vorschlag. Ja, ich glaube ich nehme einen mittelalten Pyrenäen-Bergkäse, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeröstet."

Ob die nächste verknarzte Meldung aus dem Lautsprecher nun "Aber sicher doch" oder "Du PIEP " lautet, kann ich nicht exakt heraus hören.Deutlich verstehe ich hingegen: "was dazu ?"Doch ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."

"Also Pommes ?"

"Von mir aus auch die."

"Groß, mittel, klein ?"

"Gemischt. Und zwar genau zu einem Drittel große, mittlere und kleine."

"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN ??!?"

Diese, wiederum sehr laut formulierte, Frage verstehe ich klar und deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort:

"Falls das Bedingung ist, hier etwas zu essen zu kriegen: Ja. Also, machen wir weiter?"

"Gut, gut. Etwas zu den Pommes?"

"Ein schönes Entrecote, blutig, und ein Glas 1997er Chianti."

"ICH KOMM' DIR GLEICH RAUS UND GEB' DIR BLUTIG !!!"

"Machen Sie das, aber verschlabbern Sie den Chianti dabei nicht."

"SCHLUß JETZT ! Schalter zwei. Sechseurofünfundvierzig."

Schon vorbei. Gerade wo es anfängt lustig zu werden. Aber ich habe noch ein Ass im Ärmel. Ich zahle mit einem 500-Euro-Schein: "Tut mir leid, aber ich hab's nicht größer."

PIEP freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem," und mit kaltem Blick ausbezahlt, klappert mein Wechselgeld auf dem Stahltresen.Doch nicht mit mir! Ich will den totalen Triumph:

"Kann ich ne Quittung haben? Ist ein Geschäftsessen

 
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Nachts ist es kälter als Draußen!

Wenn es nachts kälter ist als draußen, sollte
man lieber zu Fuß, als Bergauf gehen, weil es
dann nicht so dunkel ist. Obwohl Bergauf ist
eigentlich näher, als zu Fuß. Und vor allem ist
es wärmer, als Bergab. Aber für schwangere
Jungfrauen ist es immer weiter, als tagsüber.
   
Nur für die drei lustigen Zwei, wird es immer
kälter sein, als mit dem Zug. Denn der Zug fährt
schneller, als im stehen. Aber trotzdem brauch der
Zug länger, als im Flugzeug, weil das Flugzeug im
Wasser weiter fliegt, als in Milch. Ist ja auch
kein Wunder. Das Flugzeug ist morgens ja auch
leichter, als mit dem Zug.

Man kann aber auch zu Fuß mit dem Auto schwimmen.
Das ist sogar billiger, wie in der Stadt. Aber dat
beste überhaupt, man bleibt einfach daheim. Da
isses immer noch schöner, als in der eigenen
Wohnung!

    Noch Fragen??? ??? ;-)
































BGrgb(255, 204, 255)
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